Heilpraktiker für Psychotherapie
Dr. rer. nat. Martin Jürgens

 

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Therapie von Phobien

Die Angst vor bestimmten Dingen (z.B. Spinnen oder Hunden) oder Situationen (Höhenangst, Flugangst) wird "Phobie" genannt. Zur Behandlung von Phobien gibt es gut erprobte Standardverfahren, die sich bewährt haben. Diese sind unten aufgeführt.

Wesentlich ist, dass häufig eine gewisse Realangst sinnvoll ist. Bei der Höhenangst zum Beispiel hilft ein gesunder Pegel von Angst, den wir mal "Höhenrespekt" nennen wollen, sich nicht in zu große Gefahr zu begeben. Diese Realangst ist also gesund! Sie sollte auch nicht abtrainiert werden. Im Folgenden geht es daher lediglich um unrealistische, übertriebene Ängste:

Systematische Desensibilisierung

Bei der der systematischen Desensibilisierung macht man sich zu Nutze, dass Angst und Entspannung nicht parallel existieren können. Dies hat physiologische (körperliche) Gründe. Sie entspannen sich und stellen sich dann eine Situation im Gedanken vor, in der sie sich dem Angst auslösende Reiz aussetzen. Dabei wird mit leichten Situationen begonnen, die dann gesteigert werden.

Wenn Sie zum Beispiel an Höhenangst leiden, würden Sie sich im entspannten Zustand vorstellen, wie Sie auf einen Stuhl steigen, danach, wie Sie auf einen Tisch steigen, aus dem Fenster des 1. Stockwerkes schauen usw. Dabei bleiben Sie entspannt, wodurch es zu keiner Angstreaktion kommt. Dies wird so lange wiederholt, bis Sie sich entspannt ohne Angst vorstellen können, einen Abgrund hinunterzuschauen.

Durch dieses Verfahren bekommt Ihr Gehirn neue Informationen. In realen Situationen sollten Sie so weniger Angst haben, bis hin zu keiner Angst mehr. Ich helfe Ihnen, diesen Prozess der systematischen Desensibilisierung zu gehen, dabei auftretende Schwierigkeiten und Blockaden zu lösen usw.

Beleuchtung der Hintergründe

Tiefenpsychologisch gesehen entsteht eine Phobie durch die Angst vor einem inneren Konflikt. Die Angst vor diesem Konflikt wird nach außen verschoben, so dass der Mensch die Angst vermeiden kann, indem er sich dem Reiz (z.B. Spinnen bei einer Spinnenphobie) nicht mehr aussetzt. Wird der ursprüngliche innere Konflikt gefunden und gelöst, braucht es auch nicht mehr die Angst im Außen.

Dieses "Beleuchten der Hintergründe" einer Phobie kann mittels des katathym-imaginativen Bilderlebens, der Hypnose usw. geschehen.

Was Sie tun können

Wenn Sie mit Ihren Ängsten nicht mehr weiter kommen, wenn diese zu stark werden, dann begeben Sie sich in Psychotherapie. Rufen Sie mich einfach an (0871-4301330) oder schreiben mir eine eMail. Sie können sich auch direkt online einen freien Termin reservieren. Bei solchen Ängsten, bei denen Sie sich nicht aus dem Haus trauen, kann die Therapie auch bei Ihnen zu Hause stattfinden.

Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so finden Sie hier Antworten auf häufige Fragen rund um das Thema "psychotherapeutische Methoden" bzw. Psychotherapie allgemein, wo Sie auch Ihre eigene Frage stellen können.


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